Island

Hello again – 48 Stunden

Auf der wunderschönen Insel Island haben zwar nur 48 Stunden verbracht, da ich aber vor einigen Jahren zusammen mit meiner Mutter die Insel mit einem Mietwagen und mehr Zeit umrundet hatte, wusste ich bereits, was ich meiner Familie gerne zeigen möchte.

Auto und Airbnb – los gehts

Am Flughafen haben wir uns ein kleines Auto gemietet und ein Airbnb etwas ausserhalb von Reykjavík gemietet. Das Airbnb gehört einer kleinen Familie, war sehr liebevoll eingerichtet und ein perfekter Ort die Insel in so kurzer Zeit zu erkunden. Zudem ist es perfekt ausgestattet für Familien, sodass wir es wirklich sehr empfehlen können. https://www.airbnb.com/rooms/25292957?source_impression_id=p3_1600196469_MO42H%2FJ5ifGN7a3X

1 Tag in der Nähe von Reykjavik

Nach einer sehr hellen und langen Nacht haben wir uns am nächsten Morgen aufgemacht um die Insel zu erkunden und sind zuerst zu dem Urridafoss gefahren, ein Wasserfall ohne die grossen Touristenströme.

Die Kinder schlafen im Auto und wir kehren erstmal an einem ganz unspektakulären Golfplatz, der von google maps angezeigt wurde. Das Essen auf Island ist unfassbar teuer, aber Hunger an einem Tag wie diesem geht nicht.

Mein Geheimtipp

Weiter gehts zu meinem liebsten Geheimtipp, den ich mit meiner Mutter schon besucht oder eher gesucht habe 😉 und zwar hier hin:

Eine warme Quelle, mitten auf der Wiese bzw. den Felden in der Nähe eines Hofes. Die Stelle ist nicht besonders bekannt und deshalb so toll. Wir verbringen mit ein paar anderen Leuten ein paar Stunden hier und genießen das warme Wasser und den Ausblick. Die Sonne scheint und es ist wunderschön!

Wir sind auf halben Weg zum Gullfoss, dem riesigen Wasserfall, der zu dem bekanntesten auf Island zählt und den wir auch sehen wollen. Ein Wetterwechsel bringt viel Wind und Regen, aber die gut ausgebauten Wege zu dem Wasserfall machen es leicht, auch bei Regenwetter dorthin zu spazieren. Der Ausblick ist gigantisch, aber Frieda freut sich mehr auf die heiße Schokolade, die wir im angebauten Shop zum Aufwärmen trinken.

Ganz in der Nähe des Gulfoss liegt das geothermische Feld in der Nähe des Flusses Hvítá mit dem aktiven Geysir Stokkur. Dieser bricht ca. alle 10 Minuten aus und sprüht 25 – 30 m hoch. Auch wenn wir schon Geysire in Neuseeland und ich auch schon den Stokkur gesehen habe, es ist immer wieder atemberaubend, dieses Naturspektakel zu sehen.

Schlemmen in Selfoss

Auf dem Weg zurück in unser Airbnb kommen wir an Isländern vorbei und bestaunen die spektakuläre Natur Islands. Wir machen einen letzten Stopp und gönnen und ein leckeres Abendessen im Tryggvaskali in Selfoss. Es schmeckt unglaublich gut dort, ebenfalls eine Empfehlung.

Glücklich und mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck fahren wir in den hellen Abendstunden zurück zu unserem Airbnb, denn am nächsten Morgen soll es schon weitergehen.

kleines, süßes Reykjavik

Nach unserem Frühstück im Airbnb packen wir unsere Sachen und fahren nach Reykjavik, der kleinen, aber feinen Hauptstadt Islands. Es lohnt sich, an einem Wochentag durch die Innenstadt zu schlendern um auch einen Blick in die schönen Läden werden zu können. Für alle Sparfüchse, wie uns eignet sich der Sonntag am Besten, denn es ist kaum ein Geschäft geöffnet, was gut für unsere Reisekasse ist. Wir essen aber trotzdem eine super leckere Cinnamon Roll im Brauð & Co, bevor es schon wieder an den Flughafen geht. Unser Flug nach Kanada wartet…

Probleme am Flughafen

Am Flughafen werden wir vor dem Check-in intensiv befragt, wie lange wir in Kanada bleiben wollen, wie wir diese Zeit finanzieren, wie lange unsere Elternzeit geht und wann wir ausreisen wollen. Da wir noch keinen konkreten Plan von der Ausreise hatten, fragt die Dame von der kanadischen Einreisebehörde so intensiv nach, dass Philipp sogar mit jemandem vom Amt in Kanada am Telefon sprechen und unsere Situation erklären soll. Da uns so viele Fragen gestellt werden und wir durch das priority boarding aufhalten, ist es sinnvoll 1. bei der Wahrheit zu bleiben und 2. zu fragen, ob man evtl. die anderen Fluggäste vorbeilassen darf, denn der Druck so viele wartende Leute hinter sich stehen zu haben, ist sehr groß. Nach dem Telefonat und 30 Minuten Befragung wurden wir zum Flugzeug gelassen. Ich war kurz davor schnell ein Auto in die USA zu buchen, dass ich 24 Stunden später wieder stornieren könnte, um den Prozess abzukürzen.

Fazit

Island ist super schön, aber auch sehr teuer. Wir würden auf jeden Fall wiederkommen und mit viel Zeit die ganze Insel besuchen und ein wenig weg von den Hotspots, bei denen mittlerweile wirklich viel los ist. In Island kann das Wetter von jetzt auf gleich sehr extrem umschlagen, sodass es sich lohnt immer die Regenjacken parat zu haben.